Damen retten Punkt bei der Zweiten des TSV Leipzig 76

Nach dem Doppelsieg am ersten Spieltag ging es für die Damen der SG Mauersberg am vergangenen Samstag zum Aufsteiger TSV Leipzig 76 2. Im Vergleich zur Vorwoche reisten Mandy Korb, Katrin Pöttrich und Trainer Markus Rasser nicht mit in die Messestadt. Dafür waren Zuspielerin Annika Thiele sowie Libera Anne Neubert wieder mit von der Partie. Das Spiel begann für die Gäste aus dem Lichterdorf zunächst sehr gut, denn trotz ergeblicher Sichtbehinderungen durch die in die Halle strahlende Sonne, wurde der erste Satz mit 25:22 gewonnen. Dabei waren einige Ballwechsel wirklich mehr dem Zufall geschuldet, denn weder auf Position vier noch auf der Fünf konnte man das Spielgerät verlässlich erkennen.
Ein Nachteil, der im zweiten Satz eigentlich zum Vorteil hätte werden können. Aber seitens der SG Mauersberg wurden diese Positionen leider nicht oft genug angespielt. Zudem schlich sich in der eigenen Annahme nun immer mehr der Schlendrian ein, wobei die Gastgeber aus der Messestadt im Verlauf der Partie auch immer besser aufschlugen. Trotz allem hielt man den zweiten Durchgang lange offen und verpasste beim 21:25 am Ende nur knapp den durchaus möglichen Erfolg.

SG Mauersberg

Am Ende konnte man sich über einen gewonnen Punkt freuen.
Foto: Erge

Im folgenden Satz lief dann leider gar nichts mehr zusammen. Die Annahme machte es Zuspielerin Annika Thiele oftmals unmöglich, überhaupt einen Angreifer vernünftig einzusetzen. Vor allem Diagonalangreiferin Nadine Weigel, die aufgrund des kleinen Leipziger Blocks oft eingesetzt werden sollte, war nahezu komplett aus dem Spiel. Hinzu kamen ungewohnte Schwächen in der Feldabwehr und viele Aufschlagfehler. Zum Glück war die Sache mit 12:25 schnell überstanden.
Zur Überraschung aller kam das Team aus dem Lichterdorf nach dieser Klatsche aber gestärkt aufs Spielfeld zurück und packte den gewohnten Kampfgeist aus. Endlich gelang es einmal zuverlässig, den Leipziger Außenangriff in der Feldabwehr zu verteidigen und auch die Aufschlagfehler wurden deutlich reduziert. Das Ganze noch mit einigen – naja, nennen wir es einfach mal unorthodoxen Punkten garniert und schon ist man wieder zurück im Spiel. Der 25:18 Erfolg brachte nicht nur einen weiteren Punkt in der Tabelle, sondern auch ordentlich Schwung für den Entscheidungssatz. In diesen startete das Team auch direkt mit einer 3:1 Führung und hatte in der Folge gute Gelegenheiten, um mit freien Punkten den Vorsprung weiter auszubauen. Leider nutzte die Mannschaft diese Möglichkeiten nicht und anstelle von 4:1 oder 5:1 hieß es zunächst Ausgleich und beim Seitenwechsel sogar Rückstand. Die Gastgeber nun obenauf und auch nicht mehr zu stoppen. Vor allem der insgesamt sehr starke Leipziger Mittelangriff machte dann Punkt für Punkt und brachte den Sieg mit 15:9 unter Dach und Fach.
Eine Bilanz des Spieltages ist schwierig zu finden, denn ich denke mal jede Spielerin hat so ein bisschen das Gefühl gehabt, dass hier mehr als nur dieser eine Punkt drin war. Nach anderthalb ganz schwachen Sätzen in der Mitte des Spiels muss man mit dem Zähler allerdings auch eigentlich wieder zufrieden sein. Am Ende sind sieben Punkte nach drei Partien auf jeden Fall ein überraschend starker Saisonstart, mit dem man zufrieden sein kann. Durch das umfangreiche Spielverlegungs–Hickhack vor Saisonbeginn haben die Mädels jetzt sechs (!!!!) Wochen Pause, ehe es dann am 11.11. zu den Neuseenland–Volleys 2 geht. Bis dahin gibt es im Training noch einiges zu tun, denn die Messlatte wird in Markkleeberg sicher deutlich höher hängen.

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