Ein Punkt ist eigentlich zu wenig...

Eigentlich kann man die Einleitung der Spielberichte von Woche zu Woche kopieren, denn auch diesmal steht das Thema Personalnot wieder ganz oben auf der Liste von Trainer Marko Lötsch. Neben den bekannten Langzeitverletzten schmerzten diese Woche vor allem die Ausfälle von Keeper René Eilzer, René Pollmer, Tom Hünel und Simon Teucher. Zudem war Ringo Mauersberger aufgrund einer Verletzung leider nur auf dem Papier anwesend. Dafür stand Hendrik Anke mit dem Status "halbwegs einsatzbereit" wieder zur Verfügung und musste auch gleich volle 90 Minuten ran. Aber auch der Gegner vom SV Olbernhau 2 konnte nicht in Bestbesetzung antreten, da ja bekanntlich einige Spieler die Lücken in der ersten Mannschaft auffüllen müssen.

Entsprechend seiner Platzierung in der Tabelle übernahm der SV Olbernhau 2 auch sofort den Ballbesitz. Doch außer zahlreichen Querpässen an der Mittellinie geschah eher wenig. Die meisten Versuche in die Tiefe wurden von der soliden Defensive unserer SpG abgeräumt. Wirklich torgefährlich waren die Gäste in den ersten 45 Minuten eigentlich nur bei einem direkten Freistoß, den Ersatzkeeper Michael Ehrig über die Querlatte lenken konnte. Ansonsten zahlte sich der Ballbesitz nach vorne kaum aus. Anders stellte sich dies bei den Gastgebern dar, die bei einigen Kontern durchaus gut zum Abschluss kamen. Leider fehlte Nick Köppen, Chris Palme und Michael Löser das nötige Abschlussglück. Die beste Gelegenheit der ersten Hälfte hatte John Langer in der 25. Minute. Sein Kopfball nach einer Ecke ging aber knapp über den Kasten. Fazit zur Pause: Trotz Chancenplus nur 0:0.

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich der Spielverlauf kaum. Während die starke Abwehr der Gastgeber kaum etwas zulässt, fehlt es vorne an der nötigen Konzentration im Abschluss. Nach etwa 75. Minuten profitiert Chris Palme von einem dicken Schnitzer in der Olbernhauer Hintermannschaft und steht plötzlich frei vorm leeren Tor. Leider war unser Neuzugang von dieser Hundertprozentigen so sehr überrascht, dass er etwas überhastet abschließt und die Kugel links neben den Kasten setzt. Bis zum Abpfiff gab es dann noch eine Handvoll Halbchancen auf beiden Seiten, aber keinem Team gelang der Siegtreffer.

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Hendrik Anke (rotes Trikot) zeigte nach seiner langen Verletzung ein starkes Comeback. Foto: Ehrig


Seitens der Platzherren muss man leider sagen: Da war mehr drin! Und mit Blick auf die Tabelle wäre mehr auch dringend notwendig, denn der Abstand zum rettenden Ufer beträgt jetzt schon vier Punkte. Und da aktuell auch niemand sagen kann, wo genau das rettende Ufer ist, muss man wohl von noch mehr Punkten ausgehen. Trotzdem macht die gute Leistung gegen den Aufstiegskandidaten aus Olbernhau Mut. Vor allem die Defensive konnte zum wiederholten Male in dieser Saison überzeugen. Jetzt muss vorne das Abschlussglück erzwungen werden, denn mit bislang nur 32 Toren steht man in dieser Statistik weit hinten. Nur die beiden abgeschlagenen Schlusslichter aus Venusberg und Jöhstadt haben weniger Tore erzielt. Nächste Woche haben die "Kugelbaam–Kicker" im direkten Duell mit Thum–Herold die Gelegenheit, den Abstand in der Tabelle wieder etwas zu verkürzen. Kein einfaches Unterfangen, denn der Gegner ist mit vier Siegen in Folge sowas wie die Mannschaft der Stunde. Anpfiff in Herold ist um 15.00 Uhr.

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